„Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“ – André Stern

Gaby im Gespräch mit André Stern. Beeindruckende Begegnung mit André Stern im Zuge der Kufsteiner glück.tage am 26.5.2017.
… „und ich war nie in der Schule“ … mit diesem Vortrag faszinierte André Stern das Publikum in seiner gekonnt spannenden, espritvollen und charmanten Vortragsweise.

André Stern, der selbst nie eine Schule besucht hat, beschreibt in diesem Buch, warum Spielen für die Entwicklung eines Kindes von elementarer Bedeutung ist. Wir befinden uns heute in einer Leistungsgesellschaft, deren obersten Ziel es ist, alles zu optimieren. Bereits im Kindergarten beginnt man Kinder anzuleiten und ständig zu korrigieren mit dem Ziel immer bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Erwartungshaltungen, Konkurrenz, Erziehungssysteme und Normierungen setzten Eltern und Kinder enorm unter Druck. In der heutigen Leistungsgesellschaft wird das Spiel des Kindes zur „Pausenbeschäftigung“ degradiert. Das Kind bleibt in seinen natürlichen Fähigkeiten unverstanden und man lässt es nicht sich langsam entwickeln.

André Stern legt uns Erwachsenen nahe, dass wir auf die natürlichen Veranlagungen des Kindes vertrauen sollen. Man soll Kinder ungestört spielen lassen. Auf diese Weise begeistern sich die Kinder für alles, was sie interessiert. Denn nur „wer begeistert ist, wird lernen – und zwar: spielerisch, zwanglos und glücklich!“ — so die eingehenden Worte von André Stern.

Nähere Infos:
www.andrestern.com
www.alphabet-film.com

Zum Autor:
Der Autor, André Stern, 1971 geboren, ist selbst nie in die Schule gegangen und durfte sich frei und ungezwungen ganz nach seinem eigenen Tempo entwickeln. André Stern ist Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist, Autor und spricht 5 Sprachen fließend. Dies macht ihn zu einem begehrten internationalen Referenten. Weiters engagiert sich André Stern weltweit an der Seite von zukunftsorientierten Bildungsexperten. Daneben arbeitet er eng mit seinem Vater zusammen und ist zusammen mit Prof.Dr.Gerald Hüther Gründer und Leiter der Initiative „Männer für morgen“. Ebenso leitet André Stern das „Institut Arno Stern – ein Labor zur Beobachtung und Erhaltung der spontanen Veranlagungen des Kindes“. Er initiierte auch die Bewegung „Ökologie des Lernens“ und „Ökologie der Kindheit“. Weiters ist der Autor noch einer der Protagonisten in „Alphabet“, einem Film von Erwin Wagenhofer, und Co-Autor des gleichnamigen Buches.

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