
Das überwältigende "Fastentuch" des Wiener Künstlers Jakob Kirchmayr hängt derzeit im Dom zu St.Jakob - Innsbruck. Es besteht aus 20 verbrannten, geräucherten und vernähten Baumwolltüchern - genannt "Spuren des Feuers". Fastentücher symbolisieren Bußzeit und Vorbereitung. Die Verhüllung ist die Zeit der Buße und die 40tägige Vorbereitung auf das Osterfest, das Fest der Auferstehung.In katholischen und evangelischen Kirchengebäuden verhüllt das Fastentuch die bildliche Darstellungen Jesu (meistens das Kruzifix).Traditionell trennten die Tücher die Gläubigen vom Altarraum, was "Gottferne" während der Passionszeit darstellt. Die Tradition reicht bis ins 9.Jahrhundert zurück.


